Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist damit nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern stärkt auch die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen. Der Ansatz muss also sein Führungsteams mit den begabtesten Personen zu besetzen, anstatt sich auf die Rekrutierung aus einer immer gleichen homogenen Gruppe zu beschränken.
Deutschland hat hier Nachholbedarf: Im Vergleich zu den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union liegt Deutschland nur im unteren Drittel. An der Spitze befindet sich Schweden mit einem Frauenanteil in Führungspositionen von 44 % vor Lettland mit 44% und Bulgarien mit 42%.