Kochen ist doch keine Arbeit, das macht man aus Liebe.

Sorgearbeit ist in der Regel unbezahlt und umfasst Tätigkeiten im Haushalt, Kinderbetreuung, ein Ehrenamt oder die Pflege von Angehörigen. Frauen führen durchschnittlich mehr unbezahlte Sorgearbeit durch als Männer. Diese Differenz wird Gender Care Gap genannt.

Aktuelle Studien fanden heraus, dass Frauen pro Tag im Durchschnitt über 44 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit aufwenden als Männer.
Dieser Unterschied basiert auf noch immer gesellschaftlich verankerten Geschlechterrollen.
Die geschlechtergerechte Verteilung von Sorgearbeit nennt sich Equal Care. Sie ist notwendig, damit in einer Partnerschaft Familie, Beruf und Privatleben gut ausbalanciert werden können ohne gesundheitliche oder ökonomische Nachteile für einen Paar- oder Elternteil.
 
Für deine Playlist:
  • Paris Paloma – Labour (the cacophony)
  • Johanna von Koczian - Das bisschen Haushalt, sagt mein Mann
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