„Im Mittelpunkt steht die natürliche, interventionsarme und selbstbestimmte Geburt“, so Ingrid Vogt, Leitende Hebamme am Ortenau-Klinikum Offenburg-Kehl, in der Pressemitteilung des Ortenau Klinikums.
Der Hebammenkreißsaal ersetzt nicht den üblichen, ärztlich geleiteten Kreißsaal, sondern stellt eine Erweiterung des Angebotes der Klinik dar. Hebammen und Ärzte der Frauenklinik kooperieren eng. Tritt eine Komplikation auf, besteht Bedarf an Schmerzmitteln oder der Wunsch der Frau nach ärztlicher Betreuung, wird das Betreuungsteam um die Ärzte der Frauenklinik erweitert – und diese übernehmen die Verantwortung im Kreißsaal, heißt es weiter. Idealerweise bleibe die Frau im selben Raum und wird weiterhin von der selben Hebamme betreut.
Voraussetzung für eine Geburt im Hebammenkreißsaal ist eine unauffällige Schwangerschaft sowie eine termingerechte Geburt zwischen der 37. und 41. Schwangerschaftswoche.
Auch sind zwei Vorgespräche notwendig: Ein Erstgespräch in der 27. bis 31. Schwangerschaftswoche und ein Zweitgespräch in der 32. bis 36. Schwangerschaftswoche. Bei diesen Terminen wird geklärt, ob die Geburt im hebammengeführten Kreißsaal möglich ist.
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